Dispokredit nicht nutzen

Konto nie überziehen!

Die Nutzung des Dispokredits ist so ziemlich die größte Kostenfalle, in die man beim Girokonto tappen kann. Einige Banken berechnen weit über 10% Dispozins, sobald man sein Girokonto ins Minus steuert.

Ein Dispositionskredit sollte deshalb nur in einem einzigen Fall genutzt werden: Um eine kurzzeitig fehlende Kontodeckung auszugleichen, damit z.B. eine Abbuchung oder Überweisung nicht zurückgewiesen wird.

Beispiel: Geld für eine Ausgabe (z.B. Reise oder Reparatur) muss zu einem bestimmten Termin überwiesen werden, der Monatslohn kommt aber erst wenige Tage später aufs Konto.



Wie vermeidet man Dispokreditzinsen? Die Nutzung von Dispokrediten ist so teuer, dass man die Inanspruchnahme in jedem Fall vermeiden sollte. Wenn möglich den erforderlichen Betrag zur Kontodeckung eher kurzzeitig von einem Tagesgeldkonto aufs Girokonto überweisen, als das Girokonto ins temporäre Minus zu steuern.

Ein Blick auf dieses Beispiel zeigt, warum das sinnvoll ist: Fürs Tagesgeld gibt es um die 1% Zinsen aufs Guthaben. Wer vom Tagesgeldkonto temporär 1.000 EUR abzieht, um eine Ausgabe zu finanzieren, verliert pro Monat nur rund 0,83 EUR an Zinsen. Wird dagegen das Girokonto überzogen (bei 10% Dispozins), geht euch das 10-fache an Geld verloren.

Man kann bei seiner Bank auch beantragen den Dispokredit zu deaktivieren. So kann das Konto nie ins Minus steuern. Weiterer Vorteil: wird die Karte geklaut, kann von Betrügern maximal auf das Guthaben zugegriffen werden und nicht zusätzlich auf den Kreditrahmen.

Hier geht's weiter mit Tipps zum Sparkonto...


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